Über die IASA

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Die International Association of Sound and Audiovisual Archives (IASA) wurde 1969 in Amsterdam als Plattform für eine internationale Kooperation  für alle Archive und Institutionen gegründet, die Ton- und audiovisuelle Dokumente bewahren.

Heute repräsentieren Mitglieder aus mehr als 70 Staaten eine breite Palette von Sammlungsschwerpunkten, institutionellen und persönlichen Interessen: Musiksammlungen verschiedenster Epochen und Genres, literarische, historische, folkloristische und ethnographische Sammlungen, Theaterproduktionen, Oral History, aber auch Tierstimmen, Umweltgeräusche und medizinische Inhalte, Sprach- und Dialektaufnahmen sowie für forensische Zwecke.

Alle drei Jahre wählen die Mitglieder einen neuen Vorstand, der die Aktivitäten der IASA leitet und koordiniert. Verschiedene Komitees, Sektionen und Arbeitsgruppen entwickeln die konkreten Arbeitsprogramme der IASA, indem sie über ihre jeweiligen Spezialgebiete informieren und diskutieren:

  • die Arbeitsgruppe Organising Knowledge Committee (das frühere Katalogisierungs- und Dokumentations-Komitee) befasst sich mit Standards und Regeln sowie mit automatischen wie manuellen Informationssystemen zur Beschreibung und Erfassung audiovisueller Medien;
  • das Discography Committee behandelt Standards und Richtlinien für Sammlungen publizierter Dokumente;
  • das Technical Committee widmet sich allen technischen Aspekten der Aufnahme, Behandlung, Bewahrung und Wiedergabe von Aufnahmen, insbesondere dem für deren langfristige Bewahrung unerlässlichen Transfer von Beständen konventioneller Datenträger in digitale Repositorien;
     
  • die National Archives Section beschäftigt sich mit Fragen nationaler Sammelpolitik, der Pflichtablieferung oder dem Management großer Sammlungen;
  • die Broadcast Archives Section behandelt die besonderen Aufgaben der audiovisuellen Sammlungen von Rundfunkanstalten;
  • die Research Archives Section beschäftig sich mit den spezifischen Fragen von Sammlungen, deren Bestände für Forschungszwecke angefertigt wurden;
  • das Training & Education Committee widmet sich Fragen der Aus- und Weiterbildung audiovisueller Archive und unterstützt bzw. organisiert konkrete Schulungsmaßnahmen.

Die Mitglieder der IASA repräsentieren ein breites Spektrum verschiedenster Interessen und Spezialgebiete -: Musik, Folklore, Oral History, historische Aufnahmen und Rundfunksendungen, etc. - und tragen erheblich zur Weiterentwicklung professioneller Praktiken in den Bereichen Informationsmanagement, Dokumentation und Metadaten, Zugang und Benützung, ethische und rechtliche, sowie Fragen der Konservierung bei.

Die IASA verfolgt fortlaufend den Stand der technischen Entwicklung und optimiert aktiv deren Einsatz für die audiovisuellen Archivierung, sodass den Mitgliedern jederzeit ein aktueller Grundstock von Richtlinien für die Digitalisierung and langfristige Konservierung ihrer Bestände zur Verfügung steht.

International Association of Sound and Audiovisual Archives is a private Company limited by Guarantee registered in England and Wales (registered number 8458337) with its registered office at: Suite 574, Kemp House, 152-160 City Road, London EC1V 2NX